St.-Pankratius Kirche Stuhr

Kanzel

Figuren an der Empore

Die Orgel

Epitaph

Wandrelief

Wandbild Konfirmanden

Dieses Wandbild entstand auf dem Konfirmandencamp der Kirchengemeinden Stuhr und Varrel in Radstadt in Österreich im Jahr 2019 als Altarbild für den Taufgottesdienst auf dem Rossbrand im Salzburger Land. Seit 2011 ist das zehntägige Konfirmandencamp der Auftakt der verpflichtenden Phase der Konfirmanden- und Konfirmandinnenzeit, früher auch Konfirmandenunterricht genannt, in Stuhr und Varrel. Es zeigt den "Fisch", das erste Zeichen, mit dem sich Christen und Christinnen als solche zu erkennen gaben.Das griechische Wort für Fisch ἰχθύς (ichthýs) enthält ein kurzgefasstes Glaubensbekenntnis (Ἰησοῦς Χριστός Θεοῦ Υἱός Σωτήρ): ΙΗΣΟΥΣ – Iēsoûs (neugriechisch Ιησούς Iisoús) "Jesus" ΧΡΙΣΤΟΣ – Christós "der Gesalbte" ΘΕΟΥ – Theoû (neugriechisch Θεού Theoú) "Gottes" ΥΙΟΣ – Hyiós (neugriechisch Υιός Yiós) "Sohn" ΣΩΤΗΡ – Sōtér (neugriechisch Σωτήρας Sotíras) "Retter"/"Erlöser" Jesus – der Gesalbte – Gottes – Sohn – Retter/Erlöser  

Grollandstuhl und Wappen

Weihekreuz und Schweißtuch

Heiliger Georg

Märtyrerin

Kirche historisch

Gedenktafeln Weltkrieg

Die Gedenktafeln für die Toten des zweiten Weltkrieges aus der damaligen kommunalen Gemeinde Stuhr wurden 1964 hier im Turm angebracht. Vorher waren die Tafeln mit dem Kreuz an der Nordwand des Chorraumes befestigt.Es wird hier auch der Menschen gedacht, die an den Kriegsfolgen starben, wie an den Sterbedaten zu erkennen ist.Es steht zu vermuten, dass die Tafeln 1946 angefertigt wurden. Dies legt die Position des Eintrages von Wilh. A. Katenkamp, gestorben 1946, nahe.

Uhrwerk

Vermutlich hat die Stuhrer Kirche schon 1743 eine Uhr gehabt. Dies wird im Buch von Stuhr, welches Erich Lemberg verfasst hat, behauptet. Die derzeitige Uhr stammt aus dem Jahr 1911.  

Nistkästen

Der NABU (Naturschutzbund) Stuhr betreut die Nisthilfen für Falke und Eule (und Dohlen, die Eulennisthilfen gern in Beschlag nehmen,) im und am Stuhrer Kirchturm.  

Die Glocken

Die Glocken:Zwei Glocken hängen heute im Glockenstuhl des Kirchturms der Stuhrer Kirche und rufen die Gläubigen zu Gebet und zu Gottesdienst und läuten ihren letzten Gang ein. Wo früher ein Kirchendiener das Schwingen der Glocken durch Armeskraft vornehmen musste, erfolgt das Läuten seit 1958 elektrisch. Die große Glocke klingt in der Tonlage e' und die kleine in g'. Beide läuten im Klang der kleinen Terz zusammen. Pastor Dannemann hat im Dezember 1945 geschrieben: „Im April 1945 sind mit der Zerstörung der Pastorei durch Kriegseinwirkung auch die Akten über die Glocken vernichtet worden“. Es sind aber an anderen Stellen genug Einzelheiten zu finden, aus denen sich ein wenig von der Geschichte der Glocken sowie ein Teil Zeitgeschichte erkennen lässt.Die Inschriften der Glocken:Die ältere und größere der beiden jetzigen Glocken wurde 1645 von dem berühmten Bremer Geschütz- und Glockengießer Paul Kolfe gegossen. Dabei ist es erstaunlich, dass sich die Gemeinde 3 Jahre vor Ende des 30jährigen Krieges eine so kostbare Glocke leisten konnte.IST GOTT MIT UNS WER MACH WIEDER UNS SEIN + WOL AN ALLE DIE IHR DURSTIG SEID KOMT HER ZUM WASSER UND DIE IN IHR NICHT GELD HABT KOMT HER KAUFT UMBSONST BEIDE WEIN UND MILCH +  ESAIAA 55 SERVIO DEOET STURIE [im Dienste Gottes und Stuhrs] MGHGM PAUL KOLFE I.B. 1645 [mit Gottes Hilfe goss mich Paul Kolfe in Bremen 1645] VGG [von Gottes Gnaden] CHISTIAN GRAF ZU OLDENBURG UND DELMENHORST + HERR ZU JEVER UND KNIPHAUSEN  +  H [Herr] HERMANUS EIBERUS PASTOR + H ANTON SCHLIEMANN VOHT [Vogt] + HENRICH KATENKAMP JURATDie kleinere Glocke ist 1958 von der Glockengießerei F. Otto, Hemelingen, hergestellt und aufgehängt worden (700 kg - 103 cm Durchmesser). Auf ihr sind die Jahreszahl, die Marke des Gießers und Worte aus Jeremia 22,29 zu lesen: O LAND, LAND, LAND, HÖRE DES HERRN WORT! JEREM.22,29Historisches:Diese kleine Glocke ersetzt die 1942 ausgebaute "kleine" Glocke (715 kg und 1,02 m Höhe). Diese war 1494 von Hermann Klinghe gegossen worden. Auf ihr war zu lesen: anno dm. MCCCCXCIIII [im Jahre des Herrn 1494]+ katrina ik hete, dat karspel to der sture hebben mi laten gheten [Katrina heiße ich, das Kirchspiel an der Sture hat mich gießen lassen]. Heman klinghe, de mi gegeten hat, godt gewe syner sele rat [Heman Klinghe, der mich gegossen hat, Gott geben seiner Seele Ruh] Aus Akten ist zu ersehen, dass 1781 einige Reparaturen am Glockenstuhl und an den Glocken erforderlich waren aufgrund eines Blitzeinschlages. 1784 schreibt der damalige Küster, Lehrer und Organist Ulrici an das Konsistorium (heute: Obrkirchenrat) in Oldenburg, dass die kleine Glocke 1783 "im Läuten  heraus(brach), so aber noch an einem Absatz sich wieder geklemmt, weil sie sonsten durch den Thurm-Boden, der nur aus schwachen Brettern bestehet, gefallen wäre, und also die Menschen hätten mit unglücklich sein können". Diese kostbare alte Glocke musste 1918 zum Verhütten abgeliefert werden. Da der Krieg bald darauf beendet war, wurde sie nicht mehr eingeschmolzen und konnte 1921 an ihren alten Platz zurückgehängt werden. Im II. Weltkrieg wurde sie wieder "eingezogen". Mitte April 1942 wurde sie von der Zimmerei Joh. Mahlstedt, Varrel, ausgebaut und abgenommen. 22 Meister- und 42 Gesellenstunden sind gemäß Rechnung für diese Arbeiten gebraucht worden, zu je RM (Reichsmark) 1,50 bzw. 1,30. Dann tritt die 450jährige Glocke wirklich ihren Weg in den Glutofen der Waffenschmiede an. Die Nachforschungen nach Kriegsende durften nur mit großer Rücksicht auf die Besatzungsmächte vorgenommen werden. In einem Schreiben der britischen Militärregierung von 1945 an eine andere Gemeinde steht unter anderem: "In Hamburg lagern noch viele Tausende von Kirchenglocken, unsortiert.  . . . Eine große Zahl dieser Glocken wurde von Ihren Volksgenossen in Frankreich, Polen, Belgien usw. erbeutet.  … In Holland wurde jede einzelne Glocke aus den Kirchen entfernt.  ... Im ganzen übrigen Europa schweigen heute die Kirchtürme als Folge des Vandalismus Ihres Volkes, doch in Deutschland selbst ist 1 Glocke in jeder Kirche vorhanden.  ...  Das teilweise Verstummen Ihres eigenen Kirchturms möge den Gemeindemitgliedern als Mahnung an ihre persönliche Schuld dienen." Im Juni 1951 erfuhr die Kirchengemeinde Stuhr, dass ihre Glocke "während des Krieges bestimmungsgemäß der Verhüttung zugeführt wurde." Wir werden wohl kaum je erfahren, ob das "teilweise Verstummen" des Stuhrer Kirchturms als Mahnung angekommen ist. Aber vielleicht wird Gott uns helfen, dass nie wieder Glocken zu Kanonen werden müssen. Dieter BarnewitzNachtrag 2015: Die Stahljoche von 1958 wurden im Juli 2015 durch hölzerne ersetzt. Die alten waren „abgängig“ (laut Wartungsfirma).  

Altar

Taufbecken

Das Taufbecken ist der Ort, an dem Menschen die Taufe empfangen. Wurde zunächst an natürlichen Wasserstellen getauft, errichtete man schon sehr früh Taufbecken innerhalb der christlichen Kulträume. So gibt es in jeder christlichen Kirche ein Taufbecken. Darin befindet sich bei Tauffeiern das Wasser, mit dem der Täufling drei Mal leicht übergossen oder beträufelt wird. In der Stuhrer Kirche gab es in früheren Zeiten wie auch in ganz vielen anderen Kirchen ein Taufbecken aus Stein. Dieses ist jedoch im Zuge einer Renovierung durch ein hölzernes Taufbecken ersetzt worden. Der folgende Spruch ist am Rand des Taufbeckens zu lesen (Brief andie Galater Kapitel 3 Vers 27): Lutherübersetzung 2017: Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.Übersetzung der Basis Bibel: Denn ihr alle habt in der Taufe Christus angezogen. Und durch sie gehört ihr nun zu ihm. Lutherübersetzung 1912: Denn wieviel euer auf Christum getauft sind, die haben Christum angezogen.  

Kanzel

Figuren an der Empore

Die Orgel

Epitaph

Wandrelief

Grollandstuhl und Wappen

Weihekreuz und Schweißtuch

Heiliger Georg

Märtyrerin

Kirche historisch

Altar